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Liebe Patientinnen und Patienten, unsere Praxis bleibt von Montag, 2. November, bis einschließlich Freitag, 6. November, geschlossen. Ab Montag, 9. November, sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis! Ihr Praxisteam Dr. Bucek Praxis geschlossen vom 2. bis 6. November · Ab 9. November sind wir wieder für Sie da.
FAQ

Fragen Sie die Ärztin

Lupe
Ich brauche ein Implantat. Was ist besser: Titan oder Keramik?

Beide Implantat-Varianten haben sich hervorragen bewährt, allerdings gibt es kleine Unterschiede. Titan kann unter Umständen kleinste Metall-Partikel an das umgebende Gewebe abgeben und bei empfindlichen Personen sind schon immunologische Reaktionen beobachtet worden. Keramik-Implantate sind derzeit noch geringfügig teurer, allerdings wurden noch keinerlei allergische Reaktionen beobachtet.

Ein weiterer Vorteil: Die Farbe ähnelt der Zahnkrone. Ein kleiner Nachteil: Keramik-Implantate brauchen etwas länger zum Einheilen, etwa 4 bis 5 Monate. Beide Implantate sind bei guter Mundhygiene sehr langlebig.

Welche Vitamine fördern die Heilung?

Ich empfehle Vitamin C, Magnesium, Omega 3, Vitamin B und natürlich Vitamin D. Sie stärken das Immunsystem, dezimieren Entzündungen und fördern so die Heilung. In meiner Praxis können wir übrigens sofort bestimmen, ob Sie einen erhöhten Vitamin D Bedarf haben.

Was tut nach einer Zahn-OP gut?

Kryotherapie: Kühlen, Kühlen, Kühlen! Meiden Sie Heißes, bevorzugen Sie Kaltes, werfen Sie Eiswürfel in Ihren Kaffee. Auch kalte Umschläge, z.B. mit einem gekühlten Gel-Pack, helfen gut. Wer sich etwas Besonderes gönnen möchte, dem empfehle ich eine Lymphdrainage oder die bewährte LED Lichttherapie. Gibt’s übrigens hier in unserer Praxis.

Wie lange dauert der Eingriff bei einem Implantat?

Das hängt natürlich davon ab, wie viele Implantate zu setzen sind. Man geht im Allgemeinen von einer OP-Dauer von einer Stunde aus. Dazu kommt noch die Zeit für Abformung und die Anfertigung eines festsitzenden Provisoriums, etwa noch eine Stunde.

In den seltensten Fällen, wenn es komplizierter wird, kann die Anfertigung des Provisoriums auch über Nacht dauern. In diesen Fällen haben wir natürlich eine Maske für Sie.

Darf ich nach einer Zahn-OP rauchen?

Besser ist, Sie rauchen nicht. Nikotin verengt die Gefäße, schränkt die Durchblutung ein, was zu verzögerter Heilung führen kann. Allerdings ist mir klar, dass eine Zahn OP für viele meiner Raucher-Patienten eine Stress-Situation ist. Die kurzerhand mit dem automatischen Griff zur Zigarette beantwortet wird. Nun, eine entspannte Psyche ist ja auch wichtig für den Heilungsprozess…

Wer allerdings meint, E-Zigaretten sind weniger schädlich, irrt. Auch sie enthalten kontraproduktive Inhaltsstoffe.

Kann ich Sport treiben?

Sport ist immer gut – nur extrem sollte er nicht sein. Spazierengehen und Schwimmen sind gut, aber Joggen, Kontaktsport wie Fußball oder auch Boxtraining sollten mindestens 14 Tage lang vermieden werden.

Tut eine Implantat – OP weh?

Die OP selbst werden Sie nicht spüren, Sie bekommen eine örtliche Betäubung. In besonderen Fällen können Sie zusätzlich ein Sedativ bekommen oder eine Narkose.

In den ersten drei Tagen nach der OP sind leichte Schmerzen, Schwellungen oder sogar leichte Blutungen normal, die man mit normalen Schmerzmitteln gut in den Griff bekommt.

Dauern die Schmerzen an, melden Sie sich bitte sofort bei uns!

Was sind die Vorteile einer Sofort-Implantation nach der Extraktion?

Eine Operation ist natürlich wesentlich weniger belastend für den Körper als zwei aufeinander folgende.

Dazu kommt, dass der Kieferknochen nach der Extraktion sofort wieder belastet wird, wodurch der Kiefer-Abbau verhindert wird. Wenn das Implantat sofort in das frische Zahnfach eingesetzt wird, wird die Heilung beschleunigt, und zwar sowohl des Kieferknochens als auch des Weichgewebes. Der ganze Mundraum ist sofort auf Heilung programmiert und das Implantat wächst schneller und besser an. Eine schnellere Wiederherstellung der Kau-Funktion und ein langfristiger Erhalt des Knochens sind die Folge.

Wie lange hält ein Zahn-Implantat?

Das liegt zum Teil an Ihnen! Tägliche Zahnpflege und regelmäßige professionelle Zahnreinigung tragen zum langfristigen Erhalt des Implantats, des Knochens und des Zahnfleisches bei. Studien zufolge halten Implantate mindestens 10-15 Jahre, manche Studien berichten von 40 Jahren Lebensdauer und viele Implantate halten ein Leben lang. Vorausgesetzt, Sie gehen regelmäßig zur Nachkontrolle und zur Mundhygiene.

Können meine Gelenksbeschwerden von den Zähnen kommen?

Eine schwierige Frage. Tatsache ist, dass Entzündungsherde im Mund durchaus auf den ganzen Körper ausstrahlen können und das Gesamtbefinden beeinträchtigen. Deshalb gibt es tatsächlich nachgewiesene Zusammenhänge zwischen Zahnentzündungen und rheumatischer Arthritis und anderen Gelenksbeschwerden. Jedoch sind solche Diagnosen immer sehr individuell zu stellen, am besten im Einklang mit einem Allgemein-Mediziner.

Wann kommt die Krone aufs Implantat?

In der Regel nach 2-6 Monaten. Sie sehen also, es gibt nicht wirklich eine Regel, es hängt sehr vom individuellen Heilungsverlauf ab.

Wann darf ich nach einer OP wieder essen?

Sobald die örtliche Betäubung nachgelassen hat, können Sie trinken oder eine leichte Suppe essen – bitte aber kalt. Apfelmus hat sich ebenfalls bewährt. In der ersten Woche bitte nur weiche, möglichst nur lauwarme Speisen essen, Suppen, Gemüse, etc., um das Implantat nicht zu belasten.

Longevity – Was kann ich dafür tun, meine Zähne und meinen Körper möglichst lange gesund und fit zu halten?

Longevity bedeutet, möglichst lange gesund und jung zu bleiben. Nicht nur aus der Sicht der Zahnärztin gehört dazu ein gesundes orales Mikro-Biom, auch Mund-Flora genannt. Ein gesundes Zusammenspiel aller Mikro-Organismen im Mund verhütet Entzündungen, die auch auf andere Teile des Körpers ausstrahlen. Ein gestörtes Mikro-Biom kann Gesundheit und das generelle Wohlbefinden beeinträchtigen, von Darm-Erkrankungen bis zu rheumatischen Beschwerden, von Alzheimer bis zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Dagegen helfen regelmäßige Mundhygiene und ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen wie Vitamin D, Vitamin C, Kalzium, Magnesium, Omega 3 und Bor.

Schauen Sie auf Ihren Mund – denn wer herzlich lachen kann, bleibt länger jung!